Termine:

Am Sonntag, 5. April 2026, findet wieder die Gedenkfeier auf dem Gelände der Gedenkstätte in Hessental statt. Wir dürfen euch/Sie auch in diesem Jahr herzlich dazu einladen.


Beginn der Veranstaltung ist um 16 Uhr.


Am 5. April 1945 wurde das KZ-Außenlager Hessental aufgelöst und die Häftlinge, die noch am Leben waren, auf den "Hessentaler Todesmarsch" Richtung Dachau getrieben.


Die diesjährige Gedenkfeier erinnert insbesondere an die Eröffnung der Gedenkstätte vor genau 25 Jahren und die Gründung des Gedenkstättenvereins vor 30 Jahren.


Wir freuen uns, euch/Sie am Sonntag begrüßen zu dürfen.

 

03.02.2026, um 19.00 Uhr:

Die Jahreshauptversammlung des Vereins findet am Dienstag, 03.02.2026

im Gasthaus Hirsch, SHA-Hessental, Sulzdorfer Str. 14 statt. 

 

Eingeladen sind alle Vereinsmitgleider, aber auch sonst alle, die an unserer Arbeit interessiert sind. 

 

 

27.01.2026, ab 18.00 Uhr:

Beleuchtungsaktion der KZ Gedenkstätte Hessental

 

 

Am 27. Januar 2026 finden auf vielen KZ Gedenkstätten Aktionen und Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt.

 

 

Seit mehreren Jahren wird am 27. Januar, am Tag der Befreiung des KZ Auschwitz durch sowjetische Truppen, auch in Hessental an die KZ-Opfer erinnert.

 

 

Am Dienstag 27.01.2026 wird ab 18 Uhr das Stelenfeld auf der KZ Gedenkstätte Hessental für eine Stunde beleuchtet.

 

 

Wir hatten Namen und Gesichter“,

 

titelt die Initiative KZ Gedenkstätte Hessental die Aktion.

 

 

Das Besondere in 2026 ist die Projektion von etwa 50 Portrait Fotos von ehemaligen KZ Häftlingen, die ins KZ Außenlager Hessental deportiert wurden. Projektionsfläche wird der Eisenbahnwaggon sein, als reales Sinnbild für die Vernichtungs-Logistik der Reichsbahn.

 

 

Die INI KZ Gedenkstätte Hessental verfügt ganz aktuell über 100 Fotos von jüdischen Männern aus der Gegend um Radom/Polen, die in Hessental unter brutalsten Verhältnissen Zwangsarbeit leisten mussten.

Sie wurden nach der Ausbeutung in den deutschen Fabriken im besetzten Polen nach Auschwitz deportiert. Alte, Frauen, Geschwächte und Kinder wurden selektiert und in Auschwitz ermordet.

 

 

Über 2187 “arbeitsfähige“ Zwangsarbeiter liesen SS und auch Wirtschaftsbetriebe nach Süd-Deutschland transportieren, wo sie für verschiedene „kriegswichtige“ Einrichtungen, in einem mörderischen Krieg, Zwangsarbeit leisten sollten.

 

 

Von den 2187 Deportierten durchlitten 800 Männer die brutalen Verhältnisse im KZ Außenlager Hessental, das von Herbst 1944 bis zum 5. April 1945 existierte.

 

 

Am 5. April 1945 wurde das Lager Hessental aufgelöst und die Überlebenden mussten den „Hessentaler Todesmarsch“ nach Dachau antreten.

Die genaue Anzahl von getöteten und umgekommenen Hessentaler Häftlingen kann nur geschätzt werden. Zwischen Herbst 1944 und Ende April 1945 muss von weit über 300 Todesopfern ausgegangen werden.

 



 

 

 

Leben und Sterben

im KZ Hessental

 

Am kommenden Sonntag, d. 18. Juni 2023, besteht wieder die Möglichkeit an einer Führung zur Geschichte des KZ Außenlagers Hessental teilzunehmen. Die Führung beginnt um 11 Uhr und dauert etwa eine Stunde.

 

Im jahrelangen Recherchen haben Mitglieder des Vereins, der die Gedenkstätte betreut, eine große Anzahl von Dokumenten gesammelt und fundierte Kenntnisse zur Errichtung des Konzentrationslager und zum qualvollen Leben und Sterben im Lager Hessental erworben. Die Dokumente und Unterlagen werden derzeit für die Einrichtung eines Archivs zum KZ Hessental geordnet und aufbereitet. Das Archiv ist vorübergehend im Nebengebäude des Hessentaler Bahnhofs untergebracht. Mit dem Ausbau des Hessentaler Stationsgebäudes hofft der Verein auf eine dauerhafte Unterbringung in Räumlichkeiten des Bahnhofsgebäudes. Das Archiv soll dann auch Bildungseinrichtungen und interessierten Bürgern und Bürgerinnen zugänglich gemacht werden.

 

Einer der etwa 800 jüdischen Gefangenen im KZ Hessental, Majer Blajwajs (im Foto auf dem hinteren Banner zu sehen), der seine Erinnerungen für die Gedenkstätte aufgeschrieben hat, berichtet zum Beispiel:

 

Aber eines Tages wurde ich mit ein paar Lebensmittel erwischt. Ein paar Kartoffeln...Die SS Wachen durchsuchten mich als ich am Abend ins Lager zurückkam...Sie banden mich mit Armen und Beinen und Bauch auf einen Spezialtisch und schlugen mich mit einem Stock, bis ich ohnmächtig wurde... Damals war ich 16 Jahre alt...Ich wurde krank von den Schmerzen, aber ich konnte nicht zu meiner Mutter laufen, um sie um Hilfe zu bitten, denn ich war alleine und wuchs im KZ auf.

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Foto: Initiative KZ-Gedenkstätte Schwäbisch Hall Hessental e.V.

 


Gedenkfeier 2023

Todesmarsch der Hessentaler Gefangenen | Jahrestag

 

 

Dr. Michael Blume | Foto: ARGE LOLA
Dr. Michael Blume | Foto: ARGE LOLA

 

Mittwoch, 5. April 2023 | 18h

auf der Gedenkstätte

 

Es spricht Dr. Michael Blume

Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung

 

Musikalische Umrahmung: Alakart

 

 

 

 


 

 

Filmvorführung 2023

 

Freitag, d. 21. April 2023, um 19h

 

Wir zeigen den Dokumentarfilm

Mendel Gutt

"... nur leben wollte ich."

 

Ein Film über die Geschichte von Mendel Gutt, der die Haft in mehreren nationalsozialistischen Konzentrationslagern, auch dem in Hessental, überlebte.

Autor und Produzent: Georg Burkart

 

Die Vorführung läuft im

Naturfreundehaus Schwäbisch Hall

Lemberghaus 1

74545 Micheldfeld