Termine:

Treffen des Sprecherrats

Das nächste Treffen des Sprecherrates findet ersst am Dienstag, 13. November, 19.00 Uhr statt.  Wir treffen uns im Gasthaus "Dorle" und freuen uns über alle Besucher. Eins unserer Themen ist die Gestaltung unseres Gedenktages am 5. April 2019. Aber es steht noch vieles mehr auf der Tagesordnung.



Dienstag, 6. November 2018, 19.30 Uhr

Haus der Bildung Schwäbisch Hall

 

Vortrag: "Täter, Helfer, Trittbrettfahrer

- NS-Belastete aus dem Norden des heutigen Baden-Württemberg"

Band 8, Kugelberg Verlag 2018

 

Es gibt neue Ergebnisse der Täterforschung im neuen Band 8 der Reihe, diesmal vor allem aus unserer Region.

Der Herausgeber Dr. Wolfgang Proske stellt die Biographie von Albert Schüle vor, der in NS-Zeiten Landesbauernführer und SS-Sturmbannführer war. Er stammt aus Oberrot-Wolfenbrück.

Haralld Zigan, Redakteur des Hohenloher Tagblatts, pricht,spricht über August Häfner, der an Massakern in Osteuropa beteiligt war. Nach dem Krieg lebte er als Weinhändler in Schwäbisch Hall.

 

Eintritt frei


Sonntag, 11. November, 11.30 Uhr

 "Kunst erinnert, Kunst ermutigt" - Ausstellung

 Gelände der KZ-Gedenkstätte Hessental beim Bahnhof Schwäbisch Hall-Hessental

 

Es spricht:  Ute Christine Berger, Kulturbeauftragte der Stadt Schwäbisch Hall

Musikalischer Rahmen: Trio Alakart

 

Das hat's noch nie gegeben. eine Kunstausstellung in der Gedenkstätte. Wir zeigen im Rahmen der Veranstaltungen zur Reichspogromnacht Werke, die vom VGKN mit seinen Kunstprojekten im vergangenen Jahr initiiert worden sind. Verschiedene Gruppen haben sich daran beteiligt.

Die  Künstler Vincent Krüger und Pascal Poirot fragen sich, wie man heute auf Rassismus reagieren kann. Und sie geben eine erste  Antwort mit ihrem Wandbild. Eigentlich absolute Individuen beim Malen, stellen sie  mit „4 Händen“ gemeinsam ein großen Wandbild her, das auf dem Gelände der Gedenkstätte zu sehen ist, ein Werk des solidarischen Handelns.

Schüler des Erasmus Widmann Gymnasiums bringen die Fotos ihrer eigenen Gesichter mit denen von  Häftlingen des KZ  in Verbindung und suchen die Annäherung an die unbekannten Menschen. Ihre Rollagebilder sind beeindruckend und sehr persönlich.

Die Fotos von Schülern der Sibilla-Egen-Schule  dokumentieren mit großer Präzision, aber sie drücken auch Fragen und Gefühle aus. Die Fotoserien werden im Waggon der Gedenkstätte gezeigt.

 

Wer im Anschluss daran noch mehr  über das Lager wissen will, der kann gerne an einer Führung auf dem Gelände teilnehmen.